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Wir fordern Klartext und eine "Task Force Tierschutz"!

Gesundheitsbehörden auf EU-Ebene und in Österreich müssen endlich Klartext zu den Ursachen schrecklicher Krankheitserreger wie dem Corona-Virus reden. Aktuell scheint sich immer mehr zu verdichten, dass der mutierte Corona-Erreger seinen Ursprung auf schlimmen Tiermärkten - Orten purer Tierquälerei - hat. Extreme Tierqualen, Handel, Transport und schlechte Haltungen verursachen Stress bei Tieren und begünstigen das Auftreten von Tierseuchen. Tierqual kann nicht länger „innere Angelegenheit“ von Staaten sein. Menschenrechte und Tierrechte müssen universellen Charakter haben.

Schreckliche Ereignisse rund um Pandemien treten in abgewandelten Formen immer wieder auf. Und das, was kritische ForscherInnen im Umfeld der Tierrechtsbewegung schon lange wissen, bestätigt sich immer wieder: Die Verletzung der Grundbedürfnisse von Tieren, grauenhafte Tiermärkte, absolut artwidrige Haltungsbedingungen, nicht artgerechte Fütterung sowie der mancherorts immer noch notorische Einsatz von „Medizinal-Futter“(also von Antibiotika) können früher oder später dazu führen, dass gefährliche Krankheitserreger mutieren und zur tödlichen Gefahr werden.

WissenschafterInnen aus der Tierrechts-Bewegung haben lange bevor die EU-reagierte vor BSE gewarnt. Der schreckliche Tod von Menschen an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, der übertragbaren spongiformen Enzephalopathie hätte vermieden werden können. Bodenlose Verantwortungslosigkeit und Profitgier haben dazu geführt, dass die Kadaver von Schafen, die an Skrapie erkrankt waren, zu Tiermehl verarbeitet und an Rinder verfüttert worden waren. Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, hat bereits 1994 – lange vor politischen Reaktionen - die erste Anfrage zu BSE im österreichischen Parlament eingebracht und plädiert heute für ein umfassendes Vorsichtsprinzip.

Aktuell scheint sich immer mehr zu verdichten, dass der mutierte Corona-Erreger seinen Ursprung auf schlimmen Tiermärkten - Orten purer Tierquälerei - hat. Die österreichische AGES - die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH - dazu: www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus
"Seit Dezember 2019 beobachten die Gesundheitsbehörden eine Häufung von Fällen von Pneumonie in der chinesischen Stadt Wuhan. Die gemeinsame Verbindung der PatientInnen war der Aufenthalt auf einem Markt für Meeresfrüchte und exotische Wildtiere (Füchse, Krokodile, Schlangen, Pfaue) in Wuhan City, Provinz Hubei, zwei bis 14 Tage vor Auftreten der Krankheitssymptome. Als verursachendes Agens wurde ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) identifiziert, das mit dem SARS Coronavirus eng verwandt ist."

Extreme Tierqualen, Handel, Transport und schlechte Haltungen verursachen Stress bei Tieren und begünstigen das Auftreten von Tierseuchen. Tierqual kann nicht länger „innere Angelegenheit“ von Staaten sein. Menschenrechte und Tierrechte müssen universellen Charakter haben. Bis dieses Ziel erreicht ist, müssen die Meldungen von Tierschutzorganisationen über extrem grausame Behandlungen von Tieren publik gemacht werden, sollten eigentlich zu Reisewarnungen führen.

Und das ist noch lange nicht alles: Tierschutzvereine, die wie der Wiener Tierschutzverein große Tierschutzhäuser betreiben und nicht nur Haustiere, sondern auch Wildtiere und Nutztiere behandeln und betreuen, registrieren seit einigen Jahren das Auftreten neuer Gesundheitsgefahren bei Tieren. So treten in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannte Erkrankungen, die durch Zecken verursacht werden, vermehrt auf – also nicht nur Borreliose oder FSME, sondern auch Anaplasmose oder Babesiose mit individuell unterschiedlichen Verläufen. Ebenso ist der gefährliche Herzwurm längst nicht mehr auf die südlichen Länder beschränkt, sondern die Mücken, die ihn übertragen, haben Österreich längst erreicht. Die Kontrollen der Veterinärbehörden an den Grenzen konzentrieren sich auf die „alten“ Tierkrankheiten und sind extrem formalisiert, oftmals schikanös – während die Veränderung von Umwelt und Klima sowie notorischer Stress bei Tieren längst schon andere Gefahren hervorgebracht haben.

DAHER: Das Wissen der Tierrechtsbewegung und Betreiber großer Tierschutzhäuser muss endlich auch politisch wahrgenommen werden. Schikanöse Fortschreibungen von Uralt-Praktiken sind leider buchstäblich „für die Katz‘“. Eine „Task Force Tierschutz“ unter Federführung von Tierschutz-Fachleuten wäre zum Wohl von Mensch und Tier höchst notwendig.

 

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