Mitglieder-Login

Zum Mitgliederbereich

Login

Newsletter-Anmeldung

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an:

  Anmelden

Suche

Durchsuchen Sie unsere Website nach Schlagworten:

Suche starten

Tierschutz ist Menschenschutz

Schützen wir die Tiere, schützen wir uns

Ein Umdenken muss jetzt stattfinden! Seriöse Hinweise verdichten sich mehr und mehr darauf, dass das COVID-19 tierischen Ursprungs sein dürfte. Das Virus ist jedoch nicht die erste Zoonose, also eine Krankheit, die sich von Tieren auf Menschen übertragen hat. Nach Angaben der Welt-Tiergesundheitsorganisation (OIE) sind etwa 60% aller Infektionskrankheiten Zoonosen und 75% aller neu auftretenden Infektionskrankheiten tierischen Ursprungs. Die Ausbeutung von Tier und Natur muss ein Ende haben, denn sonst war Corona nur der Anfang.

Corona ist ein Anfang, der eigentlich gar keiner ist. BSE (Creutzfeld-Jacob), Schweine- und Vogelgrippe, Ebola, Sars, Borna, Hendra-Virus oder das West-Nil-Fieber waren bereits Vorboten. Der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft muss daher kritisch hinterfragt werden. Nicht nur in Österreich, sondern weltweit.

Wir fordern eindringlich: Die Politik muss jetzt handeln, die nationalen und internationalen EntscheidungsträgerInnen sind jetzt gefragt. Die Ursachenforschung greift viel zu kurz. Der Umgang mit Tieren ist weder als gewichtiger Faktor der Klimakrise noch als ökonomisch und gesundheitlich kaum kalkulierbares Risiko und als Politikfeld mit extrem dringlichen Herausforderungen zur Kenntnis genommen worden. Das muss sich ändern. Darunter fallen etwa der Handel mit Tieren und tierischen Produkten, genetisch verarmte Zuchten, artwidrige Haltungen und Fütterungen, Transporte in unvorstellbaren Mengen und von unzumutbarer Dauer, Tötungen in industriellen Dimensionen, und der gesundheitsschädlich hohe Konsum tierischer Nahrungsmittel.

Wie muss es jetzt weitergehen? Es müssen neue, nachhaltige Systeme geschaffen werden. „Für die Entwicklung dieser Systeme braucht es Zeit, die man sich jetzt unbedingt nehmen muss“, so unsere Präsidentin. Zu diesen neuen Systemen gehört ganz besonders eine längst fällige Abkehr von Tierversuchen. Des Weiteren wäre eine Forderung nach einem strengen Verbot von Wildtiermärkten wie jenem in China, wo die Pandemie ihren Anfang nahm, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ebenso wie ein Verbot aller Nutztiertransporte in nicht EU-Staaten und strengere Regelungen auch innerhalb der EU.

 

 

„Wie unsere Gesellschaft künftig mit Tieren umgeht, wird eine zentrale Rolle bei der menschlichen Gesundheit spielen. Wenn wir jetzt nicht handeln und unseren Zugang zu Tieren und deren Haltungs- und Lebensbedingungen radikal ändern, drohen uns weitere Krankheiten wie Corona.“

- Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins

 

 

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung und der Verwendung von Cookies einverstanden.