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WELLENSITTICH

Fütterung und artgerechte Haltung

Vorrangig Körnermischungen speziell für Wellensittiche. Des Weiteren frisches Obst und Gemüse. Neben einem hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt bieten diese natürlichen Futtermittel den Tieren geschmackliche Abwechslung.

Frisches Obst ist bei Wellensittichen und auch bei vielen anderen Vögeln meist heiß begehrt, sofern sie sich erst einmal an die gesunden Köstlichkeiten gewöhnt haben. Bei süßen Äpfeln oder Birnen kommen selbst sie hartnäckigsten Frischkost-Verweigerer schnell auf den Geschmack. Außerdem bietet Obst nicht nur kulinarische Abwechslung, sondern es bringt ferner Spaß in den Vogelalltag, weil man mit den Leckereien hervorragend spielen kann. Aber man muss mit Obst aufpassen, denn aufgrund des darin enthaltenen Fruchtzuckers macht es dick, wenn die Tiere zu viel davon fressen. Vor allem Wellensittiche, aber auch einige andere Vogelarten sollten deshalb nicht zu viel Obst essen. Täglich ein kleines Stück in Kombination mit Gemüse reicht. Neben der täglichen Portion Körnerfutter und Frischkost brauchen Wellensittiche und andere Vögel stets frisches Trinkwasser.

1. Mindestanforderungen für die Haltung von domestizierten Vögeln

(1)Zu den besonders häufig gehaltenen domestizierten Vögeln zählen: der Wellensittich (Meliopsittacus undulatus),der Nymphensittich (Nymphicus hollandicus),der Kanarienvogel (Serinus canaria),der Reisfink (Padda oryzivora),der Zebrafink (Taeniopygia guttata f.dom.) und das Japanische Mövchen (Lonchura striata f.dom.).

(2) Den Tieren sind Sämereien, Grünfutter, Knospen, Beeren, Obst und besonders während der Jungenaufzucht auch Keimfutter und tierisches Eiweiß anzubieten. Bei mehr als nur einem Paar sind mehrere Futterstellen einzurichten, damit auch rangniedere Tiere zum Futter gelangen können.

(3) Alle genannten Arten sind mindestens paarweise, mit Ausnahme des Kanarienvogels auch in Gruppen zu halten. Vögel, die individuell oder bei der Revierbildung extrem aggressives Verhalten zeigen, sind für den Zeitraum ihres aggressiven Verhaltens einzeln zu halten, wenn durch gesetzte Maßnahmen (zB Beseitigung von Überbesatz,..) keine Besserung des Verhaltens zu erzielen ist.

(4) Als Standort für den Käfig oder die Voliere ist ein heller, zugluftfreier, ruhiger Platz zu wählen. Käfige müssen in mindestens 80 cm Höhe aufgestellt werden. Käfige in Wohnräumen sind abends abzudecken um den natürlichen Tag-Nachtrhythmus zu erhalten. In Käfigen gehaltenen Vögeln ist nach der Eingewöhnungszeit regelmäßig Zimmerfreiflug zu gewähren; dabei ist darauf zu achten, die Gefahren für freifliegende Vögel so gering als möglich zu halten. Das Halten von Vögeln in Rundvolieren mit einem Durchmesser unter 2 Meter ist verboten.

(5) Die Ausstattung der Käfige und Volieren ist dem Verhaltensmuster der gehaltenen Vogelart tiergerecht anzupassen. Der Boden muss mit Sand, Hobelspänen von unbehandeltem Holz oder ähnlichem Material bedeckt sein, welches zur Aufnahme von Exkrementen geeignet ist. Dieser ist regelmäßig zu reinigen. Es sind mindestens 2 Sitzstangen aus Holz oder Ästen unterschiedlicher Stärke so anzubringen, dass eine Verschmutzung der Futter-und Wasserbehälter verhindert wird.

(6) Für Vögel, die in Außenvolieren gehalten werden, muss ein trockener und zugfreier Schutzraum vorhanden sein. Die Raumtemperatur darf 5°C nicht unterschreiten.

(7) Es müssen Schlafkästen oder Schlafkörbchen angeboten werden die auch als
Versteckmöglichkeit dienen. Badegelegenheit ist anzubieten.

(8) Die angegebenen Maße für die Käfige gelten für die paarweise Unterbringung und dürfen auch bei begründeter Einzelhaltung nicht unterschritten werden. Wo die Artverträglichkeit für ein weiteres Paar gegeben ist, ist die Grundfläche um 50 % zu erweitern.

Art Maße in Länge × Breite × Höhe in cm
Für jedes weitere Tier/Paar

Wellensittich 80 × 40 × 60 50% mehr Grundfläche
Nymphensittich 150 × 80 × 100 50% mehr Grundfläche
Reisfink 80 × 40 × 40 50% mehr Grundfläche
Kanarienvogel, Zebrafink, Japanisches Mövchen 60 × 35 × 40 50% mehr Grundfläche

BGBl. II - Ausgegeben am 17. Dezember 2004 - Nr. 486 1 von 26 www.ris.bka.gv.at

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