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Warum ein Mikrochip wichtig ist

Mikrochips sind längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Für Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer gehören diese zum Alltag, da seit 2010 alle in Österreich gehaltenen Hunde durch einen solchen Chip gekennzeichnet werden müssen. Die Vorteile dieser Kennzeichnung liegen klar auf der Hand.
Sollte das eigene Tier einmal verloren gehen oder "ausbüchsen", kann die Identität schnell festgestellt und das Tier der jeweiligen Besitzerin oder dem jeweiligen Besitzer zugeordnet werden. Viele vermisste Tiere haben auf diese Weise sehr schnell wieder nach Hause gefunden. 

Nun ist es in Österreich doch eher eine Seltenheit, einen freilaufenden Hund zu sehen, sodass in solchen Fällen meist schnell reagiert und geholfen werden kann. Bei Katzen ist die Situation jedoch etwas anders. Vor allem am Stadtrand oder in ländlichen Gebieten gehört es zum Alltag, dass Katzen frei herumlaufen und ihre Umgebung erkunden. Erblickt man eine Katze im Freien ist der erste Gedanke meist nicht, dass diese vermisst werden könnte.
Diese Gedanken stellen sich erst ein, wenn ein Stubentiger offensichtlich verschreckt, verängstigt oder verletzt ist. In all diesen Fällen finden sich meist tierliebe Menschen, die unsere pelzigen Freunde in ein Tierheim oder eine tierärztliche Ordination bringen. 

Einmal gefunden ist der Ablauf ist fast immer derselbe: Die Prüfung, ob ein Mikrochip implantiert ist, erfolgt fast immer negativ. Die Tiere müssen dann im Tierheim warten, ob sich eine Besitzerin oder ein Besitzer meldet, oder werden nach dem Abwarten einer festlegeten Wartefrist, in ein neues Zuhause vergeben. Durch die lange Wartezeit in einem Tierheim sinkt die Chance, dass das Tier wieder in sein Zuhause zurückkommt, mit jedem Tag. Ein derartiges Schicksal könnte durch die Kennzeichnung mit einem Microchip einfach vermieden werden. 

Chippen ist nicht alles - warum die Registrierung wichtig ist

Seit 2010 ist die Registrierung des Chips gemäß § 24a des Tierschutzgesetzes ebenfalls verpflichtend vorgesehen, da die Verwendung einer solchen Kennzeichnung ohne Zuordnungsmöglichkeit zu einer Halterin oder einem Halter sinnlos wäre. Das Tier hätte in einem solchen Fall lediglich eine Erkennungsnummer ohne weitere Hinweise. Die Daten der Registrierung werden in einer Datenbank festgehalten. Derartige Datenbanken werden zum Beispiel von Animal Data, Petcard oder IFTA betrieben und enthalten sowohl personenbezogene als auch tierbezogene Daten. Ebenso ist es möglich, das eigene Haustier als vermisst zu melden, sodass bei der Einsicht in die Daten sofort eine Meldung aufscheint, dass dieses Tier aktuell gesucht wird. Die Registrierung ist eine Pflicht des Halters bzw. der Halterin, dieser bzw. diese muss sich beim Chippen des Tieres erkundigen, ob die Registrierung übernommen wird, oder selbst durchgeführt werden muss. 

Auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit und Forschung werden die verschiedenen Möglichkeiten der Registrierung übersichtlich dargestellt: 

  • Die Halterin/Der Halter selbst führt die Meldung online durch: dazu benötigt man eine aktivierte Bürgerkarte (per E-Card oder Handy) und eine gültige E-Mail-Adresse. Bei Verwendung der E-Card wird ein Kartenlesegerät benötigt. Der Einstieg erfolgt über http://heimtierdatenbank.ehealth.gv.at. Diese Meldung ist kostenlos und Sie haben die Möglichkeit, jegliche Änderungen Ihrer Daten selbst vorzunehmen.
  • Die Tierärztin/Der Tierarzt, die/der die Kennzeichnung vorgenommen hat, kann im Auftrag der Halterin/des Halters auch die Meldung vornehmen. Dies erfolgt über eine der privaten Datenbanken. Diese Variante ist kostenpflichtig.
  • Die Halterin/Der Halter kann die Daten an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde melden, die dann die Registrierung vornimmt. Die Bezirksverwaltungsbehörden können dafür Gebühren einheben. Es kann sich auch lohnen, bei ihrer Gemeinde nachzufragen, denn viele Gemeinden haben ebenfalls einen Zugang zur Heimtierdatenbank erhalten.
  • Des Weiteren kann die Meldung über sonstige Meldestellen erfolgen – dies kann unter Umständen auch ein Tierheim sein, welches seine Hunde bei der Aufnahme und Abgabe selbst meldet oder eine andere private Datenbank, die auch eine § 24a Meldung gemäß Tierschutzgesetz durchführt.
    • Der Wiener Tierschutzverein übernimmt für alle vergebenen Hunde und Katzen die Registrierung kostenlos. 

Bei einer Registrierung oder einem Besitzwechsel erhalten Sie eine Registrierungsnummer. Diese Registrierungsnummer ist die Bestätigung für eine erfolgreiche Meldung. Bestehen Sie auf die Bekanntgabe der Registrierungsnummer bei der gewählten Meldestelle!

Um zu verdeutlichen, wie hilfreich ein Mikrochip auch bei Katzen sein kann, möchten wir Ihnen diese Geschichte mit Happy End natürlich nicht vorenthalten: Kater Felix nach über vier Jahren wieder Zuhause

 

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