Mitglieder-Login

Zum Mitgliederbereich

Login

Newsletter-Anmeldung

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an:

  Anmelden

Suche

Durchsuchen Sie unsere Website nach Schlagworten:

Suche starten
2 Bilder

Tierschutzgesetz: Wiener Tierschutzverein ruft VfGH an

Die Novelle des Tierschutzgesetzes hat bislang für die Tierschutzbewegung und tierliebe Menschen nichts als Ärger eingebracht. Neben einigen anderen „Missgeschicken“ dürfen kleine, private Tierschutzvereine durch legistische Pfuschereien bei der Konzeption des Gesetzes ihre Tiere nun nicht mehr öffentlich (Internet, Printmedien, etc.) vermitteln. Der Gesetzgeber selbst schweigt beharrlich zu dieser Causa oder beruft sich stur auf den Gesetzestext. Viele dieser kleinen Tierschutzvereine mussten ihre Tätigkeit bereits einstellen. In Wien wurden gar erste Strafen ausgeschickt.

Am Donnerstag, 20 Juli 2017, hat Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, offiziell den Österreichischen Verfassungsgerichtshof (VfGH) angerufen und persönlich eine juristische Stellungnahme zum Tierschutzgesetz mit der Bitte um amtswegige Überprüfung übergeben.
„Der WTV verlangt sofort ein Ende der juristischen 'Voodoo-Aktionen'“, so Petrovic.

Ziel ist es, eine sofortige Änderung des Tierschutzgesetzes zu erreichen, um die aktuellen Fehler und Diskriminierungen wieder rückgängig zu machen. Die derzeitige Lage ist nicht weiter tragbar und bedeutet für viele Vereine das Ende ihrer Existenz. Die wichtigen Aufgaben, die diese Vereine selbstlos übernehmen, können nicht mehr im bisherigen Ausmaß wahrgenommen werden. Die fatalen Folgen liegen klar auf der Hand. 

Hier finden Sie unsere Pressemitteilung dazu. Weitere Pressemittelungen zu diesem Thema finden Sie hier.

Ebenso veröffentlichen wir an dieser Stelle auch unser Schreiben an die MA 58, das am Donnerstag ausgeschickt wurde: Juristische Stellungnahme des WTV zu den aktuellen Entwicklungen bezogen auf das neue Tierschutzgesetz

 

Fotos: © Wiener Tierschutzverein