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DIE STIMME DER TIERE. DAS ORIGINAL SEIT 1846.

Im Jänner 1846 wurde der Wiener Tierschutzverein (WTV) vom Dichter und Literaten Ignaz Castelli gegründet und ist damit die zweitälteste Tierschutzinstitution Europas. Hunderttausenden Tieren konnte seither geholfen werden.

Doch der WTV baut nicht nur auf Tradition, die Vereinsführung unter Dr.in Madeleine Petrovic setzt Akzente in Richtung Kompetenzzentrum und Neubau.

Der Wiener Tierschutzverein beherbergt tagtäglich an die 1.000 tierische Schützlinge, vom Wildtier in Not bis zu Hund, Katze, Kleintier und ausgesetzten Exoten. Über das Jahr gerechnet macht das circa 12.000 Tiere, die im Tierschutzhaus in Vösendorf Asyl und Hilfe erhalten und zur Vergabe kommen.

Gerade für jene Tiere, die nicht so leicht ein neues Zuhause finden, setzt der Wiener Tierschutzverein verstärkt neue Akzente. „Wir sind im Begriff, unsere EDV-gestützte Tiervermittlung so umzustellen, dass unsere Schützlinge noch zielsicherer an die passenden Menschen vergeben werden können. Zusätzlich bieten wir ein Seminarprogramm zur artgerechten Tierhaltung an. Unser Ziel heißt Tierschutz-Kompetenzzentrum“, sagt WTV-Präsidentin Dr.in Madeleine Petrovic. „Mit unserer vereinseigenen Hundeschule haben wir völlig neue Wege eingeschlagen, was Therapie und Resozialisation betrifft. Motivation und Gewaltfreiheit heißt unser Trainingprinzip“, so Petrovic weiter. „Besonders stolz sind wir auf unser ehrenamtliches Betreuungspaten-Projekt, an dem mittlerweile über 200 Personen mit großem Engagement teilnehmen. Diese Tierfreundinnen und Tierfreunde wenden einen Großteil ihrer Freizeit dafür auf, um das Leben unserer Tierheimhunde abwechslungsreicher und liebevoller zu gestalten. Gut auf den Menschen gewöhnte Tiere haben natürlich eine höhere Chance, vermittelt zu werden“, erklärt die WTV-Präsidentin.

Doch neben den erfolgreich eingeführten Innovationen steht der Wiener Tierschutzverein auch vor großen Herausforderungen: „Auf gesetzlicher Ebene kämpfen wir beispielsweise für ein Verbot unethischer und brutaler Jagdpraktiken wie Gatter-, Hetz- und Treibjagden. Außerdem bemühen wir uns seit Jahren um einen vernünftigen Kompromiss zum Wohle der Fiakerpferde Wiens. “, so Petrovic.

Die größte Herausforderung ist aber immer noch der geplante Neubau des Wiener Tierschutzhauses. Der gegenwärtige Standort ist aufgrund der Giftstoffbelastung des Bodens nicht zu halten. „Wir suchen immer noch intensiv nach Lösungen und werden uns zu gegeneber Zeit mit Neuigkeiten melden. Der Wiener Tierschutzverein versteht sich seit 1846 als die Stimme der Tiere. Und wir sind kein bisschen leise geworden. Ich bin guter Dinge, dass der WTV auch in Zukunft die Interessensvertretung der Tiere in ganz Österreich sein wird“, zeigt sich die Präsidentin überzeugt.